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Schnupfenbehandlung

Schnupfen ist eine virale Infektion die als Tröpfcheninfektion (z.B. durch Niesen, Husten oder Sprechen auf kurze Distanz) wie auch seltener durch eine Schmierinfektion (z.B. Abstreichen des Fingers an der Nase) weitergegeben wird. Ein Schnupfen ist schnell aufgelesen und bedarf einer sorgfältigen Behandlung, um die Nasenschleimhaut nicht zu schädigen. Eine richtig ausgewählte Therapie beugt auch sekundäre Erkältungskrankheiten wie z.B. einen Husten vor, wenn das nächtliche Schnupfensekret, welches den Rachen hinunterläuft, vorher gestoppt werden kann. Zur Schnupfenbehandlung gibt es grundsätzlich 3 Möglichkeiten: Nasentropen bzw. Nasensprays, Nasenspülungen oder Inhalationen.

Wenn der Schnupfen als sehr störend empfunden wird (z.B. fliessender Schnupfen) so können Nasentropfen oder Nasenspray empfohlen werden. Nasenspray wie -tropfen sollten nicht länger als eine Woche angewendet werden, da die gefässverengenden Substanzen eine verminderte Durchblutung der Nasenschleimhaut bewirken und dadurch die Genesung verzögern und die Nasenschleimhaut austrocknen. Der Vorteil der gefässverengenden Wirkung ist ein schnelles Abschwellen der Nasenschleimhaut und dadurch ein freieres Atmen. Es gibt neu Produkte im Handel, welche mit einem Feuchthaltemittel (z.B. Hyaluronsäure) der Austrocknung entgegenwirken können.

Nasenspülungen basieren auf verdünntem und gereinigtem Salz- bzw. Meerwasser. Nasenspülungen reinigen schonend die Nasenschleimhaut, spülen gleichzeitig Infektionskeime weg und beugen Verkrustungen vor. Nasenspülungen können je nach Sprühstärke für alle Altersgruppen verwendet werden. Falls mehrere Personen dasselbe Produkt verwenden ist es ratsam, den Sprühaufsatz stets mit Seifewasser zu reinigen und gut mit Wasser auszuspülen, damit Schnupfenviren und -bakterien nicht weitergegeben werden.

Inhalationen können ebenfalls als Begleitmassnahme zur Schnupfentherapie gewählt werden. Präparate sind meist auf der Basis von natürlichen ätherischen Ölen (z.B. Rosmarin- oder Eucalyptusöl) und können für Kinder ab 7 Jahren verwendet werden. Nach einer Inhalation ist es empfehlenswert, sich mindestens eine Viertelstunde Ruhe zu gönnen und nicht gleich danach an die kühle Luft treten.

Als «Hausrezept» können für Kinder ab 1 Jahr Zwiebelscheiben auf einem kleinen Teller im Abstand von ca. 1 Meter über die Nacht neben das Bett gelegt werden. Zwiebeldämpfe wie auch ätherische Öle haben eine desinfizierende Wirkung auf Keime in der Nasenschleimhaut.

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